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Rätselgedichte

Rätselgedicht III

Nachts kommt sie zu mir, im Geheimen, wispert mir ihr Verlangen zu sirrend und ich bin hellwach sie lässt nicht ab von mir Ihr Kuss – erst kaum fühlbar ist gierig und hallt lange nach.

Rätselgedicht II

Unter falschen Monden balzen sommernachts millionenfach flatternde Schneeflocken danach am Boden zitternd Weiß-nervöse Apfelblüten Über und übereinander ein letztes Flügelschlagen Ihr Brautkleid ist das Leichenhemd.

Rätselgedicht I

Die kleine Dienerin die unbefleckt und weich an deiner Seite weilt bis sie, von deinen Lippen entweiht, für immer verstoßen wird.